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Informationen zum Hausanschluss

Wir empfehlen, die Elektroplanung gemeinsam von Ihrem Architekten und dem beauftragten Elektroinstallateur vornehmen zu lassen. Aber auch Sie sollten Bescheid wissen, denn letztendlich werden ja die Entscheidungen von Ihnen getroffen.

Serviceleistung der ÜZ

Kostenfrei sind wir gerne bereit, im Rahmen eines Ortstermines die Hauseinführung, den Montageort der Hausanschlußsicherung und die Platzierung der Messverteilung festzulegen.

Wichtige Punkte für die Planung sind:

 

Fundamenterder - das fundamentale Sicherheitsglied

In Gebäuden bilden die Versorgungs- und Kommunikationsanlagen (z. B. Wasser, Heizungs-, Fernsprechsysteme) ein verzweigtes leitfähiges System. Diese sind miteinander verbunden. Deshalb können Fehler in einem System ungünstige Auswirkungen auf andere Systeme haben. Um erhöhten Schutz zu gewährleisten, ist ein Ringerder zu errichten. In diesem sind über den Potentialausgleich alle leitfähigen Systeme miteinander zu verbinden. Gleichzeitig kann er als Erdungsanlage für Antennen-, Blitzschutz oder Fotovoltaikanlagen dienen. Auch der Hausanschlusskasten erhält in der Regel eine Verbindung über die Potentialausgleichschiene mit dem Fundamenterder. In bestehenden Gebäuden kann ein Fundamenterder nicht nachgerüstet werden. Hier ist ebenfalls ein Hauptpotenzialausgleich erforderlich. Fragen Sie Ihren Elektroinstallateur bzw. Ihren zuständigen Bauherrenberater der ÜZ, wenn Sie Ihre Anlage umbauen, erweitern oder ändern möchten, denn es geht um Ihre Sicherheit.

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Trassenführung

Optimale Trassenführung können Sie in dem nachfolgendem Bild entnehmen. Auch diese stimmen wir sehr gerne im Rahmen eines Ortstermines mit Ihnen ab.

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Hauseinführung

Folgende Bilder  zeigen die Möglichkeit zur Ausführung der Hauseinführung. Besonders zu beachten ist, dass das Kabel bei Querung des Arbeitsraumes untermauert sein muß, damit sich eine Absenkung und damit ein Abriss des Kabels aus dem
Hausanschlusskasten nicht möglich ist.

 

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Hausanschluss

Der Hausanschlusskasten (Hausanschlußsicherung) kann bei Ein- oder Zweifamilienhäusern auch in der Außenwand eingesetzt werden. Für Anlagen, die nicht ständig zugänglich sind z. B. Wochenendhäusern ist im Einzelfall eine gesonderte Abstimmung erforderlich.

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Hausanschlussraum

Im Ein- oder Zweifamilienhaus kann es gleichermaßen sinnvoll sein, einen Hausanschlussraum vorzusehen. Bei mehr als drei Kundenanlagen ist dieser nach DIN 18015 erforderlich. Es bietet sich an, den Wasser- und gegebenenfalls Gasanschluss
ebenfalls im Hausanschlussraum unterzubringen. Die Abbildung zeigt Ihnen, wie ein Hausanschlussraum ausschauen kann.

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Mehrspartenhauseinführung

Wenn Sie zusätzlich einen Gasanschluss bekommen, ist es sinnvoll eine Mehrspartenhauseinführung zu nutzen.
Alle Sparten: Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation werden über einen Mauerdurchbruch in das Haus geführt.
Natürlich kann eine Mehrspartenhauseinführung auch ohne Gas genutzt werden.

 
 Mehrspartenhauseinführung (MSH-2000) Beispiel Anschlussraum mit MSH (Quelle: Hauff-Technik)

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Zählerschrank

Hier finden der Elektrizitätszähler und der Rundsteuerempfänger Platz. Vom oberen Anschlussraum führen die Hauptleitungen (Steigleitungen) und die Steuerleitung (Alternativ Lehrrohre mit einem Durchmesser von 29 mm) zu den separat sitzenden Stromkreisverteilern. 

 

Sollen Überspannungsableiter zum Schutz von empfindlichen elektronischen Geräten eingebaut werden, ist der Grobschutz in der Regel im Raum oberhalb des Tarifschaltgerätes zu montieren. Generell empfehlen wir Schränke mit zwei Zählerplätzen und einem Tarifschaltgeräteplatz vorzusehen. Für einen solchen Messschrank benötigen Sie 80 cm Breite, 95 cm Höhe bei einer Einbautiefe von 21 cm.

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Stromkreisverteiler

Wollen Sie zusätzlich Ihren Zählerschrank als Stromkreisverteiler (u. a. zum Einbau von Sicherungsautomaten) nutzen, so ist ein Zusatzfeld notwendig. Die Breite der Nische beträgt dann 115 cm. Möglich ist es jedoch nur für eine Kundenanlage. Gehen Sie bei Stromkreisverteilern ruhig etwas großzügiger vor, um spätere Erweiterungen durchführen zu können. Für einen Stromkreisverteiler mit z. B. 14 Stromkreisen, dreiteilig, beträgt die Abmessung Höhe 55 cm, Breite 35 cm, Tiefe 9 cm.

 

Hier werden neben dem Leitungsschutzschaltern auch die erforderlichen Fehlerstromschutzschalter montiert.

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Installationsplanung

Hier gilt die Regel:
Beim Neubau oder Umbau lieber etwas großzügiger planen als Sie vielleicht im Augenblick für erforderlich halten. Spätere Nachinstallationen verursachen wesentlich höhere Kosten, zusätzliche Arbeit und zum Leidwesen der Hausfrau viel Schmutz.

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Ausstattungswert

Die Gebrauchstüchtigkeit der elektrischen Anlage wird durch Ihren Ausstattungswert bestimmt (RALRG 878). Drei Ausstattungswerte werden dabei unterschieden. Die Tabelle veranschaulicht Ihnen den Vergleich der Ausstattungswerte. Damit Sie eigene Ideen entwickeln können, zeigen wir Ihnen die Symbole, die Ihr Elektroinstallateur benutzt. Unsere Empfehlung, Ausstattungswert Doppelstern umfaßt bereits 14 Stromkreise, davon sieben Geräte-Stromkreise. Sinnvoll ist es auch, für Computer eigene zusätzliche Stromkreise vorzusehen.

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