ÜZ

Einspeiser

Anschluss einer Eigenerzeugungsanlage an das Versorgungsnetz der Unterfränkischen Überlandzentrale eG (ÜZ Mainfranken)

Eigenerzeugungsanlagen bedürfen grundsätzlich der Betriebsgenehmigung durch den örtlichen Netzbetreiber. Nur dieser kann aufgrund seiner Kenntnisse der jeweiligen Netzanschlussverhältnisse beurteilen, ob eine Anlage am gewünschten Punkt angeschlossen und betrieben werden kann.

Anlagemeldepflichtig sind Neuanlagen und auch Änderungen (Erweiterungen) bei bestehenden Anlagen. Die Anmeldung erfolgt wie in den folgen den 5 Schritten beschrieben.

Aufgrund der beschränkten Netzanschlusskapazität bitten wir Sie in Ihrem eigenen Interesse, die Anlage erst nach Vorlage derGenehmigung zu bestellen und bis zum angegebenen Termin zu errichten.

In einer Übersicht haben wir für Sie die Arbeitsschritte und Zeitpläne gemäß § 8 EEG 2014  Zeitpläne §8 EEG 2014    zusammengetragen. Die Angaben sind Richtwerte, die ab Eingang der notwendigen Unterlagen der Erzeugungsanlage gelten.

Von der Anmeldung bis zum Einspeisevertrag:

  1. Anmeldung
  2. Netzverträglichkeitsprüfung
  3. Fertigstellungsanzeige
  4. Inbetriebnahme
  5. Einspeisevertrag / Netzanschlussvertrag

Um den geplanten Anschluss Ihrer Eigenerzeugungsanlage an das Versorgungsnetz zu prüfen (Netzverträglichkeitsprüfung), reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:

  • Anfrage Netzanschluss

  • Lageplan (1:1000) (Beispiel:  Lageplan  )aus dem die Bezeichnung, die Grenzen des Grundstücks und der Aufstellungsort der Anlage hervorgeht!

  • Vollständiges Projektschaltbild der gesamten elektrischen Anlage mit Daten der eingesetzten Betriebsmittel.

  •  Auswahlblatt Messkonzepte für Erzeugung

 

Zusätzlich benötigen wir:

bei Niederspannungsanlagen für PAmax < 135 kW


bei Mittelspannungsanlagen für PAmax >=135 kW

 

Achtung: Unvollständig eingereichte Unterlagen können nicht bearbeitet werden!

Nach Eingang der vollständigen Unterlagen prüft die ÜZ, ob ein Netzanschluss problemlos möglich ist und
unterbreitet Ihnen anschließend hierüber gegebenenfalls ein Angebot.

Nach der vollständigen Fertigstellung der elektrischen Anlage reicht Ihr Anlagenerrichter alle notwendigen Unterlagen bei uns ein.

 

Zusätzlich benötigen wir:

bei Niederspannungsanlagen für PAmax < 135 kW

 

bei Mittelspannungsanlagen für PAmax >= 135 kW

 

Die Inbetrieb-/Abnahme der elektrischen Anlage durch die ÜZ Mainfranken erfolgt erst nach Eingang aller Unterlagen. Nach Eingang vereinbart Ihr Anlagenerrichter mit uns einen Termin für die Abnahme / Zählermontage.

Die Kosten für die Abnahme können Sie dem gültigen  Preisblatt Netzanschlüsse ab 01.01.2020  entnehmen.

Anschließend erhalten Sie die gesetzlich festgelegte Vergütung für die von Ihnen eingespeiste Arbeit.

Wenn Sie Ihre EEG-Anlage auf einen neuen Betreiber / Eigentümer übertragen möchten, füllen Sie zur Durchführung der Übertragung nachstehendes Formular "Umschreibung von EEG-Anlagen" vollständig aus. Das Formular kann online ausgefüllt werden und muss von allen beteiligten Parteien persönlich unterschrieben werden. Bei Firmen oder Gesellschaften ist die Unterschrift eines Handlungsbevollmächtigten zwingend.

Rückwirkende Umschreibungen sind nur für das laufende Jahr möglich. 

Vom neuen Anlagenbetreiber benötigen wir zusätzlich das ausgefüllte Formular "EEG-Fragebogen für Bestandsanlagen" und die "Erklärung des Betreibers zum Erhalt der Umsatzsteuer".

Nähere Informationen zur EEG-Umlage auf Eigenversorgung finden Sie unter: EEG- Umlage auf Eigenversorgung

 

Formulare bitte erst online ausfüllen, downloaden, unterschreiben und per E-Mail oder Brief an die ÜZ senden.

 

 
 
 

Bitte vor dem Austausch von PV-Modulen immer den Netzbetreiber schriftlich informieren.

Im Falle eines Austausches von PV-Modulen aufgrund eines technischen Defekts, einer Beschädigung oder eines Diebstahls (§ 51 Abs. 4 EEG) ist nachfolgendes Formular vollständig auszufüllen.

 

Erklärung zum Austausch von PV-Modulen

 

In den Niederlanden und Österreich sind sogenannte "Micro-PV-Anlagen" schon seit einigen Jahren erlaubt. Seit kurzem dürfen diese Minikraftwerke auch in Deutschland betrieben werden. Sie bestehen aus ein bis zwei Solarmodulen und einem Wechselrichter, der die Einspeiseleistung auf max. 600 W begrenzt. Der Strom wird dabei über eine spezielle Energiesteckvorrichtung nach VDE V 0628-1 in die Hausinstallation eingespeist, um den Strombezug zu senken.

Zwar gilt für diese Anlagen ein vereinfachtes Anmeldeverfahren, die gesetzlichen Regelungen des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes in der jeweils gültigen Fassung sind trotzdem einzuhalten. So müssen u. A. Micro-PV-Anlagen im Marktstammdatenregister (MaStR) registriert und dem zuständigen Netzbetreiber – hier der ÜZ Mainfranken – gemeldet werden.

Da es auch bei kleinen Anlagen zu Rückspeisungen in das öffentliche Stromnetz kommen kann und alle Energieflüsse von den Netzbetreibern gemessen und bilanziert werden müssen, ist hier ein Zwei-Energierichtungs-Zähler (ZERZ) zwingend erforderlich. Ihr Netzbetreiber prüft, ob Ihr Zähler den Anforderungen entspricht und tauscht diesen gegebenenfalls gegen Gebühr gegen einen ZERZ aus.

Um Personen- und Sachschäden auszuschließen, darf die Installation der Micro-PV-Anlage nur durch eine Elektrofachkraft erfolgen. Diese prüft, ob die elektrische Leitung für die Einspeisung ausreichend dimensioniert ist, um den Stromkreis vor Überlastung und Brand zu schützen.

Mehr Informationen über den Anschluss steckerfertiger PV-Anlagen finden Sie unter:

Für Ihre Anmeldung nutzen Sie bitte das Formular Anfrage Netzanschluss/Inbetriebsetzungsauftrag Micro-PV-Anlage bis max. 600 W

 

Ansprechpartner

Roland Feller
  • Sekretariat Anschlusswesen
  • Zählertermin Einspeiser
  • Vertragswesen Regenerative Energien

Tel: 09382 - 604-296
Fax: 09382 - 604-165
E-Mail: E-Mail-Adresse anzeigen

Alfred Huber
  • Zählertermin Einspeiser
  • Vertragswesen Regenerative Energien

Tel: 09382-604-175
Fax: 09382-604-165
E-Mail: E-Mail-Adresse anzeigen