AMAZiNG setzt auf eine kombinierte Strategie aus realen Messdaten und intelligenter Schätzung. Im Mittelpunkt steht dabei der digitale Zwilling des Stromnetzes, der durch die Software der retoflow GmbH und die Zentrale Datenbank EDDIE des Fichtner-Instituts ermöglicht wird. Dieser Zwilling kombiniert echte Messpunkte wie an Transformatoren, Kabelverteilern oder intelligenten Messsystemen in Haushalten und „Pseudomesspunkte“ – also KI-gestützte Schätzungen auf Basis von Algorithmen und Datenmodellen.
Im Testgebiet des Projekts wurde der Netzzustand bereits erfolgreich über 21 reale Messungen, 14 intelligente Messsysteme (iMSys) und 230 Pseudomessungen abgeschätzt – und erfüllte dabei die regulatorischen Anforderungen. Das spart Kosten und Ressourcen, ohne die Genauigkeit zu beeinträchtigen.